Auf dieser Seite finden Sie aktuelle Informationen aus dem Gemeinderat und den
Ausschüssen. Eine Aktualisierung erfolgt meist kurz nach einer Gemeinderatssitzung.
Die Homepage der Gemeinde Neuhausen wird gerade neu gestaltet. Deshalb sind die Unterlagen zur Sitzung derzeit gerade nicht im INternet erreichbar.
Die Berichte aus den Vorjahren können Sie unter folgenden Links nachlesen: Für das Jahr 2005 folgen Sie bitte diesem Link. Die Informationen aus dem Jahr 2006 finden Sie hinter diesem Link und die Berichte aus dem Jahr 2007 gibt es hier zu lesen und die Berichte aus dem Jahr 2008 stehen hier.
Informationen zum Thema 2. Startbahn am Flughafen Stuttgart finden Sie auf unserer Sonderseite zu diesem Thema.
Acht Zuhörer fanden sich zur letzten Sitzung des Jahres 2009 ein, die mit 10 Minuten Verspätung begann.
Nachdem alle Gemeinderatsmitglieder wieder am Tisch Platz genommen hatten, befasste sich der Rat mit der Bestellung des kaufmännischen Betriebsleiters des Versorgungs- und Verkehrsbetriebs. Diesen Posten hat der Kämmerer der Gemeinde inne. Er muss aber dafür gewählt werden. Dies erfolgte einstimmig und ab 01.01.2010 ist Herr Hartmann nun im Amt.
Mit fast 25 Minuten Verspätung begann die öffentliche Sitzung des Ausschusses, da in der vorher gehenden nicht-öffentlichen Sitzung vertiefter Diskussionsbedarf bestand. Deshalb mussten 10 Zuhörer leider warten. Sie nutzen diese Zeit aber zur Besichtigung der ausgestellten Entwürfe aus dem Architektenwettbewerb "Wohnen für Generationen".
Auch dieses Mal befasste sich der Ausschuss mit der Annahme von Spenden für den Kindergarten "Rohrspätzle". Bei der letzten Sitzung wurde eine Spende der falschen Firma zugeschrieben. Dieses Versehen wurde nun behoben und eine weitere Spende ging ein. Beides wurde einstimmig angenommen.
Vor Eintritt in die Tagesordnung erklärte Bürgermeister Hacker, dass der Punkt 5 (Neufassung der Satzung über die Erhebung der Grundsteuer) an diesem Abend nicht verhandelt wird.
Nachdem alle Gemeinderatsmitglieder wieder am Tisch Platz genommen hatten, befasste sich der Rat mit der Satzung über die Erhebung von Gebühren für die Erstattung von Gutachten durch den Gutachterausschuss. Die letzte Änderung dieser Satzung erfolgte im Rahmen der Euro-Umstellung im Jahre 2001. Dabei fand allerdings nur eine Umrechnung statt und keine Erhöhung der Gebühren! Seit 1991 wurden diese Gebühren nicht erhöht. Mit einer kleinen redaktionellen Änderung beschloss der Rat einstimmig, diese Gebühren zu erhöhen.
Etwa zehn Zuhörer verfolgten diese Sitzung zumindest teilweise.
Dieses Mal verfolgten sechs Zuhörer die öffentliche Sitzung. Drei Bauanträge standen auf der Tagesordnung. Allen wurde einstimmig zugestimmt. Größere Wortmeldungen gab es nur beim Antrag auf Umbau einer Remise in der Kirchstraße. Die Pläne standen zwar im Widerspruch zum geplanten Bebauungsplan "Brühl"; dennoch stimmten alle Räte für diesen Umbau.
Zunächst beschloss der Ausschuss einstimmig, das bisher geleasten Fahrzeug der Wasserversorgung zu übernehmen.
Danach wurde ebenso einstimmig der Annahme von Spenden zugestimmt.
Als erstes Gremium nach der Sommerpause trat der Ausschuss zusammen, um in nicht-öffentlicher Sitzung Bebauungspläne vorzuberaten und so die Verabschiedung im Gemeinderat vorzubereiten.
Etwa 15 Zuhörer verfolgten die öffentliche Sitzung. Neun Bauanträge standen auf deren Tagesordnung. Einer davon wurde noch vor Sitzungsbeginn von der Bauherrschaft zurückgezogen. Bei den meisten Anträgen dauerte die Beratung nur kurze Zeit.
Etwas länger dauerte aber die Meinungsfindung bei der Voranfrage in der Klosterstraße. Dieses Thema beschäftigt Bauherrschaft, Verwaltung und Gemeinderat seit 2005 und führte zur Einleitung eines Bebauungsplanes. Dieses Mal lagen wiederum zwei Varianten zur Entscheidung vor. Auf Antrag eines Gemeinderates wurde nach einer Diskussion über beide Varianten getrennt abgestimmt. Die Verwaltung wollte zu beiden Vorschlägen das Einvernehmen versagen und so die Errichtung der Gebäude nach den vorliegenden Plänen verhindern. Aber bei der Variante 1 folgte ihr die Mehrheit des Ausschusses nicht: Nur 4 Ja-Stimmen bedeuten, dass diese Variante weiter verfolgt werden kann und nun die letztendliche Entscheidung auf dem Landratsamt erfolgen wird.
Zahlreiche Zuschauer verfolgten diese Doppelsitzung: Der erste Teil war die letzte Sitzung des 2004 gewählten Gemeinderats. Direkt anschließend folgte die erste Sitzung des neu gewählten Gremiums.
Danach war die letzte Sitzung des 2004 gewählten Gemeinderats zu Ende und es begann ein großes Stühlerücken.
Über zehn Zuhörer (beiderlei Geschlechts) verfolgten diese Gemeinderatssitzung.
Diskussionen gab es um den Bebauungsplan "Landwirtschaft Burghof". Strittig war eine Aussage des Regierungspräsidiums: Dessen Abteilung Landwirtschaft lehnt den Bebauungsplan "in seiner Gesamtheit ab". Der juristische Berater der Gemeinde, Prof. Dr. Büchner, verwies aber darauf, dass die Planungshoheit der Gemeinde auch Steuerun der Nutzung im Außenbereich umfasst und verwies auf entsprechende Fälle aus seiner Praxis. Dem Bebauungsplan wurde mit 16 Ja und 2 Nein-Stimmen (bei einer Enthaltung) zugestimmt; damit ist er nach Veröffentlichung rechtskräftig.
Den Bericht der Lokalzeitung zu diesem Punkt können Sie hier online nchlesen (externer Link).
Als nächstes befasste sich der Gemeinderat mit dem Bebauungsplan "Westlicher Wengert". Der Sachvortrag der Verwaltung ging weit über die Fakten hinaus, die in der Vorlage standen. Um diese neue Sachlage in Ruhe werten zu können, beantragten die Vertreter der IGL-Fraktion die Vertagung der Abstimmung. Dem Antrag wurde bei 11 Ja- und 8 Nein-Stimmen entsprochen. Dies führte zu Unmutsäußerungen in der Fraktion der Freien Wähler (die als einzige gegen den Antrag der IGL gestimmt hatten).
Über die vorgesehene Veränderungssperre im Bereich des geplanten Bebauungsplans wurde nicht beraten.
Als nächstes wurde die Neufestsetzung der Elternbeiträge für die Kindertagesstätten beraten. Dabei folgte die Verwaltungsvorlage einer Empfehlung der kommunalen und kirchlichen Spitzenverbände im Land und bewegt sich noch am unteren Rand. Trotzdem führte dies zu konroversen Diskussionen. Bemängelt wurde, dass in den Kindergärten keine Energieeinsparungsmaßnahmen durchgeführt wurden. Und auch die fehlende Orientierung der Gebühren am Einkommen der Eltern wurde kritisiert. Unser Fraktionsvorsitzender verwies aber darauf, dass in Neuhausen trotzdem soziale Nachlässe möglich sind. Auf Nachfrage von Dietmar Rothmund teilte die Verwaltung mit, dass sie Mehreinnahmen in Höhe von ca. 12.000 Euro erwartet - und dies "bei einem Abmangel in Millionenhöhe" (Zitat BM Hacker). Die Elternbeiträge machen etwa 18 Prozent der Kosten der Kindergärten aus. Bei 5 Nein-Stimmen wurde der Erhöhung zugestimmt.
Auch hierüber kam ein kurzer beircht in der Lokalzeitung, den Sie online nachlesen können (externer Link).
Lediglich 12 der anwesenden 18 Gemeinderäte waren beim Bebauungsplan "Brühl" nicht befangen. Die vorgebrachten Einwände wurden bereits in nicht-öffentlicher Sitzung des Technik- und Umweltausschusses ausführlich beraten. Der Gemeinderat nahm dies zur Kenntnis und stimmte der erneuten Auslegung der Planunterlagen für 14 Tage einstimmig zu.
Der nächste Bebauungsplan "Bernhäuser Straße Süd" wurde zum letzten Mal 2003 behandelt. Dementsprechend groß war der Diskussionsbedarf. Dabei ging es vor allem um die Frage, ob man eine (bereits genehmigte) Einzelhandelsfläche in den Bebauungsplanaufnehmen soll oder nicht. Diese juristische Feinheit hat erst dann Auswirkungen, wenn das dort bereits genehmigte Projekt nicht gebaut wird. Nach längerer Diskussion folgte der Rat der Anregung von Dietmar Rothmund, dies nicht im Bebauungsplan festzuschreiben. Mit dieser Änderung wurde der erneuten Auslegung der Planunterlagen zugestimmt.
(Hinweis: Nach Auskunft des Planers gilt der genehmigte Bauvorbescheid für eine Einzelhandelsfläche an dieser Stelle bis 2010. Danach kann der Vorbescheid zwei Mal um je drei Jahre verlängert werden. Sollte allerdings bis 2016 kein Einzelhandel an dieser Stelle gebaut sein, können sich künftige Investoren nach derzeitige Rechtslage nicht auf den Bebauungsplan berufen. Der Gemeinderat kann dann aber trotzdem einer Abweichung zustimmen und ggf. eine Einzelhandelsfläche genehmigen).
Auch der Bebauungsplan "Gewerbegebiet Mörikestraße" hat schon eine längere Geschichte: Die letzte Beratung fand hier 2007 statt. Nach dem Sachvortrag von Verwaltung und Planern verwies unser Stellvertretender Fraktionsvorsitzender darauf, dass man ursprünglich kleinere Baufenster schaffen wollte. Damit sollten künftige bezahlbare Erweiterungsflächen für das örtliche Handwerk geschaffen werden. Die derzeitigen Pläne ermöglichen aber an einigen Stellen recht große Baukörper. Die Verwaltung rechtfertigte dies nach kurzer Bedenkzeit mit den Verhandlungsergebnissen mit den derzeitigen Eigentümern. Auch hier wurde der erneuten Auslegung der Planunterlagen einstimmig zugestimmt.
Unter Verschiedenes informierte die Verwaltung über die neuen Fahrzeiten der Buslinie 36 zum Novizenwegs
Technik- und Umweltausschuss vom 07.07.2009
Es lagen nur zwei Bauanträge von Privatpersonen vor, beide wurden genehmigt.
Unter Verschiedenes beantwortete die Verwaltung eine Anfrage über die Beleuchtung des neuen Kreisverkehrsaus der letzten Situzng. Dabei stellte sich heraus, dass der Gemeinderat darüber informiert wurde, wie die Beleuchtung des Kreisverkehrs aussehen wird. Ferner informierte die Verwaltung über die Art der vorgesehenen Sitzgelegenheiten am Schlossplatz und darüber, dass es am Peronnas-Platz vorerst kein Kunstwerk geben wird.
Verwaltungs- und Finanzausschuss vom 07.07.2009
Erneut stimmte der Ausschuss der Annahme von Spenden zu.
Abweichend von der Verwaltungsvorlage, stimmte der Ausschuss keiner Aktualisierung des Leitbilds der Gemeinde zu. Auch soll auf absehbare Zeit keine Neuauflage gedruckt werden.
Technik- und Umweltausschuss vom 16.06.2009
Als einziges Gremium trat der Technik- und Umweltausschuss noch in der Woche nach der Gemeinderatswahl zu einer Sitzung zusammen.
Bei drei der vier Bauanträge von Privatpersonen folgte der Ausschuss den Empfehlungen der Verwaltung ohne Diskussion. Nur am dritten Antrag störten sich die Sprecher aller Fraktionen: Auf einem Grundstück an der Lettenstraße soll ein Balkon angebaut werden. Da das Grundstück schon ziemlich bebaut ist, lässt der neue Bebauungsplan keine weiter Bebauung zu. Alle Räte waren aber der Meinung, dass man dem Bauherrn die Möglichkeit geben sollte, seine Wünsche umzusetzen. Darauf änderte auch die Verwaltung den Beschlussvorschlag und die Errichtung des Balkon wurde einstimmig gebilligt.
Unter Verschiedenes wurden drei Punkte diskutiert:
- Die Verwaltung möchte den Spielplatz im Ochsengarten aufwerten. Da eine "große Lösung" sowohl aus baurechtlicher als auch aus finanzieller Hinsicht nicht möglich ist, schlug sie folgende vor: Ein Rutschenturm und ein Drehkreisel, die beide am Spielplatz in der Brühlsiedlung abgebaut wurden, aber noch funktionsfähig sind, sollen dort aufgebaut werden. Die Kosten werden sich auf ca. 4.000 Euro belaufen. Einstimmig billigten die Räte dieses Vorgehen.
- Die Beleuchtung am neu gestalteten Kreisverkehr an der "Pfäfle-Kreuzung" wurde kritisch hinterfragt.
- Die beiden Vertreter der SPD-Fraktion versuchten, eine Möglichkeit zum Schutz der Unterlieger und der Kinder am Turm-Fundament in der Tiefgarage am Rathaus zu finden. Hier klettern Kinder und Jugendliche über die Absperrung und laufen dann auf den Mauern in bis zu fünf Metern Höhe über den Gärten der Seestraße herum. Auch Steine wurden schon heruntergeworfen. Trotz eines kurzfristig eingeschobenen Vor-Ort-Termins (da sich ein Vertreter der CDU-Fraktion nicht an den Turm in der Tiefgarage erinnern konnte) fand aber der Wunsch auf Schutz des historischen Turmfundaments, der Unterlieger und Jugendlichen keine Mehrheit. Ordnungsamt und Polizeibehörde sollen statt dessen verstärkt Kontrollen durchführen.
Gemeinderatssitzung vom 12.05.2009
Acht Personen verfolgten diese Sitzung des Sitzung des Gemeinderats
Die Sitzung begann mit einer halben Stunde Verspätung, da die Mitglieder des Verwaltungs- und Finanzauschusses längeren Beratungsbedarf in der nicht-öffentlichen Sitzung hatten.
In der Bürgerfragestunde meldete sich zunächst Herr Henninges zu Wort. Er beklagte, dass die gemeindeeigenen Kindergärten dieses Jahr an drei Tagen geschlossen werden: für eine Fortbildung, für den Betriebsausflug der Gemeindeverwaltung und zum Auszählen am Tag nach der Kommunalwahl. Für alle drei Tage fand der Bürgermeister Argumente für die Schließung der Kindergärten und bat um Verständnis. Immerhin sagte das Ordungsamt (als Organistor der Wahlen) zu, bei der nächsten Kommunalwahl doch vermehrt nach anderen Auszählern zu suchen.
Als nächstes berichtete Fr Ak-Klebinger vom Unfall ihres Vaters in der Marktstraße: Er stolperte über eine Pflasterstein und löste damit einen Notarzteinsatz aus. Sie wollte wissen, wann die Stolperstelle beseitigt wird. Die Verwaltung will zunächst prüfen, ob sie dieser Stein auf öffentlichem Grunde liegt. Unsere Gemeinderätin Julitta Törpe ergänzte dann noch die Ausführung der Bürgerin und zeigte Fotos, die sie direkt nach dem Unfall aufgenommen hatte. (Bitte beachten Sie hierzu auch den Standpunkt unserer Gemeinderatsfraktion zu diesem Thema.)
Beschlüsse aus nichtöffentlicher Sitzung gab es dieses Mal nicht zu verkünden.
Dann wurden die Ergebnisse der Mehrfachbeauftragung für den Neubau auf dem Grundstück Marktstraße 10 vorgestellt. In einer kurzen Einführung verwies der Erste Beigeordnete darauf, dass es sich hier um ein kleines, aber wichtiges Grundstück im Ortskern von Neuhausen handelt. Danach übernahm der Vorsitzende der Beurteilungsgremiums, Prof. Carl Fingerhuth von der TU Darmstadt. Auch er verwies zunächst auf die "spezielle Lage mit diesem Bach, dieser Straße", um dann die vier Entwürfe zu erläutern und auch zu begründen, warum der Entwurf des Büros Cheret & Bozic gewonnen hat. Er verwies aber auch darauf, dass dieser Entwurf "nicht heilig gesprochen (wurde), sondern die Grundlage einer Diskussion" sei. Auf Nachfrage aus dem Plenum sagte er, dass die geplante Brücke auch unabhängig und vor der Erstellung des Hauses gebaut werden kann. Unser Fraktionsvorsitzender Erich Bolich meinte in seiner Wortmeldung, das er sich "mehr städtebaulichen Mut" gewünscht hätte: Der Siegerentwurf ist ihm zu konventionell geraten und er wies noch auf einige verbesserungswürdige Details hin. Nachdem aus allen Fraktionen mehr Platz für die Fußgänger gefordert wurde, erwidert Prof. Fingerhuth: "Die Enge ist für mich auch eine Qualität!". Ein Beschluss zum weiteren Vorgehen wurde nicht gefasst.
In Ihrer Ausgabe vom 14. Mai berichtete die Lokalzeitung über diesen Punkt.
Unter Verschiedenes meldete sich ein Vertreter der IGL-Fraktion zur Wort. Er forderte mit Bezug auf den ersten Punkt der Bürgerfragestunde, den Betriebsausflug aus Kostengründen zu streichen. BM Hacker teilte mit, dass der Gemeindekasse im Gegensatz zu früher keine Kosten entstehen, da die Beschäftigten alle Kosten selber tragen.
Technik- und Umweltausschuss vom 12.05.2009
Bei den vier Bauanträgen von Privatpersonen folgte der Ausschuss in drei Fällen den Empfehlungen der Verwaltung ohne Diskussion. Nur am ersten Antrag störten sich die Sprecher aller Fraktionen: Das vorgesehene Flachdach (statt eines Satteldachs) würde in diesem Teil der Esslinger Straße einen Präzedenzfall darstellen. Der Bauantrag wurde einstimmig abgelehnt. Einem Bau mit giebelständigem Satteldach würde der Ausschuss jedoch zustimmen.
Verwaltungs- und Finanzausschuss vom 12.05.2009
Der Ausschuss hatte wieder über die Annahme von Spenden zu beraten. Dies erfolgte wieder einstimmig.
Gemeinderatssitzung vom 07.04.2009
Dieses Mal gab es eine Bekanntgabe von Beschlüssen aus nichtöffentlicher Sitzung: Am Sonntag vor der Gemeinderatssitzung fand eine Klausurtagung des Gemeinderats statt. Zwei der gefassten Beschlüsse wurden veröffentlicht. Mit den Mitteln aus dem so genanten Konjunkturpaket II sollen die Flachdächer der Friedrich-Schiller-Schule und der Egelseehallen renoviert und energetisch saniert werden. (als zweiter Schritt ist angedacht, nach Abschluss der Arbeiten Photovoltaikanlagen auf den Dächern zu installieren).
Ohne große Diskussion wurden die Vereinsförderrichtlinien ergänzt. Künftig ist erforderlich, vom Finanzamt als gemeinnützig anerkannt zu sein. Nur dann kann ein Verein Zuschüsse der Gemeinde erhalten.
Danach befasste sich der Rat mit der Kindertagesstätte "Nesthäkchen". Eine der Tischvorlagen an diesem Abend war auch ein Zusatz zum Haushaltsplan der Tagesstätte. Einstimmig und ohne Diskussion wurde der Abrechnung für 2008 und dem Haushaltsplan für 2009 zugestimmt.
Die Präsentation des neuen Corporate Design und Internetauftritt der Gemeinde durch Prof. Jacobi geriet dann zu einem Blick in die Zukunft. Das Aussehen des neu gestalteten Mitteilungsblattes wurde den Räten und etwa 10 interessierten Zuschauern ebenso präsentiert wie das Aussehen der künftigen Internetseite der Gemeinde. In den Wochen nach Ostern soll das erste Mitteilungsblatt im neuen Kleid erscheinen; die neu gestaltete Internetseite ist wohl im Sommer online.
Ein ausnahmsweise äußerst straffe Sitzungsleitung durch den Bürgermeister verhinderte große Diskussionen zum Punkt Bebauungsplan "Landwirtschaft Burghof". Einzig unserer Rätin Julitta Törpe gelang es noch eine Frage nach dem Prozessrisiko zu stellen. In der sofort anschliessenden Abstimmung wurde der Auslegungsbeschluss bei 3 Nein-Stimmen und 3 Enthaltungen genehmigt.
Die Lokalzeitung brachte in ihrer Osterausgabe einen größeren Bericht über diesen Punkt.
Genau so schnell ging es beim Punkt Planfeststellungsverfahren A8 Anschlussstelle Esslingen weiter. Dieses Mal konnte allerdings von Seiten der IGL-Fraktion eine kritische Stellungnahme zum Autobahnausbau verlesen werden. Dietmar Rothmund konnte noch eine Frage zum Lärmschutz stellen. Laut Verwaltung ist sie noch im Gespräch mit den Behörden und hofft auf eine Lösung. Bei drei Nein-Stimmen und einer Enthaltung wurde der Stellungnahme der Gemeinde zum Planfeststellungsverfahren zugestimmt.
Auch über diesen Punkt erschien ein Bericht in der Osterausgabe der Lokalzeitung.
Unter Verschiedenes erkundigte sich Dietmar Rothmund nach dem Stand der Gespräche zwischen der Verwaltung und den Anwohnern des Novizenwegs.
Technik- und Umweltausschuss vom 07.04.2009
Ebenfalls auf dem Tisch fanden die Gemeinderäte die Vorlage zur Bauvoranfrage zur Errichtung eines Gebäudes auf dem Grundstück Marktstraße 10. Die Pläne wurden von der Verwaltung zunächst als "fiktive Pläne" dargestellt. Deren Hauptaufgabe ist es, einige Fragen zur Bebaubarkeit des Grundstücks durch das Landratsamt klären zulassen. Im Laufe der Diskussion stellte es sich dann aber heraus, dass das dargestellte Gebäude der Siegerentwurf des Wettbewerbs zur Gestaltung des Grundstücks ist! (Hinweis: Die Präsentation des Siegers und der anderen Entwürfe ist für den 12. Mai vorgesehen. Zur Mehrfachbeauftragung siehe auch die Berichte aus dem Gemeinderat vom 14.10.2008 und 15.07.2008.) Kein Bestandteil der Pläne ist der von allen Fraktionen vordringlich geforderte Fußgängersteg!
Über diesen Punkt erschien ein Bericht in Esslinger Zeitung, den Sie hier online nachlesen köännen (externer Link).
Unter Verschiedenes gab es keine Bekanntgaben der Verwaltung oder Nachfragen seitens der Räte.
Gemeinderatssitzung vom 17.03.2009
Viele Personen verfolgten diese Sitzung zumindest zeitweise.
Vor Eintritt in die Tagesordnung wurde eine Schweigeminute für die Opfer des Amoklaufs in Winnenden und den verstorbenen früheren Gemeinderat Rudolf Fuchs abgehalten.
Auch dieses gab es keine Beschlüsse aus nichtöffentlicher Sitzung zu verkünden.
Danach wurden die Gemeinderäte und die Besucher über das Planfeststellungsverfahren Bundesautobahn BAB 8 Anschlussstelle Esslingen unterrichtet. Fr. Schober und Fr. Bosbach vom Regierungspräsidium Stuttgart erläuterten die vorgesehenen Straßenbau- und die Ausgleichsmaßnahmen. Diese in Neuhausen als "Roth'sches Ohr" bekannte Autobahnausfahrt ist aus Sicherheitsgründen für die überlastete bestehende Anschlussstelle nötig. Durch den Neubau wird auch die Plieninger Straße im Norden von Neuhausen um ca. 3.000 Fahrzeugbewegungen pro Tag entlastet. Im Laufe der Diskussionen wurde betont, dass die neue Ausfahrt nur ein Baustein in einem größeren Konzept ist: Wirkliche Entlastung bringt nur die nördlich der Autobahn angedachte Umgehungsstraße. Sprecher aller Fraktionen forderten Tempolimits auf der Autobahn zur Verringerung des Lärms. Auf Nachfrage von Dietmar Rothmund wurde von Seiten des Regierungspräsidiums klar gestellt, dass es nach der Gesetzeslage keinen Anspruch auf Lärmschutzwände gibt - und deshalb auch keine Lärmschutzmassnahmen ergriffen werden.
Nachdem die Räte keine Fragen mehr hatten, verließen die Referentinnen den Sitzungssaal. Im Vorraum wurden sie allerdings von einigen Besuchern noch in längere Gespräche verwickelt.
Über diesen Punkt erschien am 22. März 2009 ein Bericht in der Lokalzeitung (externer Link). Ferner können Sie sich hier die Pressemitteilung unserer Bundestagsabgeordneten Karin Roth zu diesem Thema herunterladen (pdf, 53 KB).
Im Saal stand die Verabschiedung des Haushaltsplans 2009 auf der Tagesordnung. Bürgermeister Hacker sprach von einem "virtuellen Haushalt", der Erste Beigeordnete meinte, es sei "Ernüchterung eingetreten". Aus dem Konjunkturpaket II der Bundesregierung erhält Neuhausen 352.000 Euro Bildungspauschale und 117.000 Euro für Infrastrukturmaßnahmen, sofern die Gemeinde einen Eigenanteil von 25 Prozent aufbringen kann. Unser Fraktionsvorsitzender Erich Bolich forderte in seiner kurzen Stellungnahme (pdf 39 KB), verstärkt in Energiesparmaßnahmen zu investieren: "Wir tragen auch Verantwortung, für das was wir nicht tun!". Bei drei Enthaltungen wurde der Haushalt angenommen und gleichzeitig eine Haushaltssperre für 16 Maßnahmen mit einem Gesamtvolumen von ca. 3,2 Mio Euro beschlossen. Weitergehende Maßnahmen sollen auf einer Klausurtagung beschlossen werden.
Über die Verabschiedung des Haushalts berichteten die Esslinger und die Stuttgarter Zeitung in einem Bericht. In der Esslinger Zeitung erschien auch ein Kommentar des Redakteurs zu diesem Thema.
Nachdem die Sanierung Silcherstraße und Gartenstraße bei der letzten Sitzung abgesetzt wurde, stand das Thema dieses Mal erneut auf der Tagesordnung. Der Gemeinderat beschloss aus juristischen Gründen, die Ausschreibung aufzuheben.
Danach unterrichte der Erste Beigeordnete die Räte über die Filderauffahrt von der B 10 zur A 8. Dieses Mal waren bei der Erstellung der Pläne alle betroffenen Gemeindeverwaltungen beteiligt. Allerdings ist die Finanzierung der 200 Millionen Euro teuren Pläne nicht gesichert.
Am 26. 03. 2009 erschienen sowohl in der Esslinger als auch in der Stuttgarter Zeitung Artikel zur Filderauffahrt. Anlass war die Aufnahme der Pläne in den Regionalplan. In der Stuttgarter Zeitung erschien auch ein Kommentar zu diesem Thema.
Unter Verschiedenes gab es in öffentlicher Sitzung keine Nachfragen oder Bekanntgaben.
Technik- und Umweltausschuss vom 17.03.2009
Sechs Bauanträge von Privatpersonen wurden einstimmig gebilligt. Eine Bauvoranfrage wurde ohne Diskussion abgelehnt. Über die Bauvoranfrage zur Errichtung eines Mehrfamilienhauses mit Stellplätzen auf dem Grundstück Burgstraße 11 gab es längere Diskussionen. Aber letztendlich wurde sie bei drei Enthaltungen abgelehnt.
Verwaltungs- und Finanzausschuss vom 17.03.2009
Der Ausschuss hatte wieder über die Annahme von Spenden zu beraten. Dies erfolgte einstimmig.
Gemeinderatssitzung vom 17.02.2009
Auch dieses Mal verfolgten zehn Personen zumindest zeitweise die Sitzung des
Gemeinderats.
Vor Eintritt in die Tagesordnung gab Bürgermeister Ingo Hacker bekannt, dass der TOP
5 (Sanierung der Silcherstr. und Gartenstraße) von der Tagesordnung gestrichen wird.
Grund hierfür sind „Gewerbesteueranpassungen“. Deshalb fehlen der Gemeinde in
diesem Jahr voraussichtlich zwischen 4 und 5 Millionen Euro im Haushalt.
Über das Finanzloch berichteten zwei Tage später auch die Esslinger und Stuttgarter
Zeitung.
Es gab auch dieses Mal keine Beschlüsse aus nichtöffentlicher Sitzung zu verkünden.
Als nächstes folgte die Zustimmung zu den Haushaltsplänen 2009 der unter
Trägerschaft der katholischen Kirchengemeinde stehenden Kindergärten. Ohne
Rückfragen erfolgte diese Zustimmung einstimmig.
Ebenso einstimmig erfolgte die Zustimmung zu den Abrechnungen für das
Haushaltsjahr 2007 und die Haushaltsplänen 2009 der unter Trägerschaft der
evangelischen Kirchengemeinde stehenden Kindergärten. Verwunderlich war, dass
erst im Jahr 2009 die Abrechnung für das Jahr 2007 erfolgte. Auf Nachfrage unserer
Gemeinderätin Julitta Törpe erfuhr der Rat, dass eine Softwareumstellung die Ursache
war.
Danach erfolgte bei vier Enthaltungen die Zustimmung zu den Bau- und Betriebskosten des Sportkindergartens.
Anmerkung: Damit übernimmt die Gemeinde Neuhausen auch dieses Jahr wieder den kompletten Abmangel, der bei den verschiedenen Kindergärten anfällt. Dies ist nicht selbstverständlich, da in vielen anderen Gemeinden immer nur ein Teil des Abmangels von der jeweiligen Gemeinde übernommen wird!
Nun dauerte es etwas, bis alle befangenen Ratsmitglieder für den nächsten Punkt vom Tisch abgerückt waren. Die Verlängerung der Veränderungssperre für das Gebiet des Bebauungsplans Brühl erfolgte dann aber schnell und einstimmig.
Unter Verschiedenes gab es in öffentlicher Sitzung keine Nachfragen oder Bekanntgaben.
Verwaltungs- und Finanzausschuss vom 17.02.2009
Der Ausschuss hatte wieder über die Annahme von Spenden zu entscheiden. Dies erfolgte einstimmig.
Gemeinderatssitzung vom 27.01.2009
Zehn Personen, darunter auch unser Ortsvereinsvorsitzender, fanden den Weg in den Großen Sitzungssaal, um den Haushaltsreden zu lauschen.
In der Bürgerfragestunde wurden keine Anfragen gestellt.
Es gab auch keine Beschlüsse aus nichtöffentlicher Sitzung zu verkünden.
So konnte schon knapp zehn Minuten nach Beginn der Sitzung mit den Haushaltsreden der Fraktionen und sonstiger Gruppierungen begonnen werden. "Ich habe Sie nicht beneidet" - so leitete der Bürgermeister mit Blick auf die Wirtschaftskrise diesen Punkt ein. Diese Krise spielte natürlich auch bei den Reden aller Fraktionen eine Rolle und aufgrund der unsicheren finanziellen Situation auch für die Gemeinde Neuhausen hielten sich alle Redner mit kostenträchtigen Anträgen zurück. Den längsten Redebeitrag lieferte die CDU-Fraktion ab: Obwohl deren Fraktionsvorsitzende nach etwa 45 Minuten meinte "ich kürze jetzt etwas ab" dauerte die gesamte Rede über eine Stunde. Ironie am Rande: Ausgerechnet die CDU-Fraktion brachte den Antrag ein, die Sitzungszeiten zu verkürzen! Für die SPD-Fraktion stellte unser Fraktionsvorsitzender Erich Bolich folgende Anträge: Die Haushalts-Struktur-Kommission (obwohl letztes Jahr einstimmig beschlossen) sollte dieses Jahr endlich tagen. Zum wiederholten Mal wurde auch ein Arbeitskreis Marketing gefordert. In Zeiten steigender Energiepreise sollte Energiesparen eigentlich selbstverständlich sein; aber auch das Energie-Controlling gemeindeeigener Gebäude wurde von uns zum wiederholten Mal beantragt. Auch für den sofortigen Bau eines Stegs in der Marktstraße zwischen den Hausnummer 10 und 8 setzte sich Bolich ein. Für das Grundstück Bahnhofstraße 1 forderte die SPD-Fraktion einen Neubau anstelle einer mindestens so teuren Renovierung des Gebäudes. Auch benutzerfreundliche Gehwege (also keine Pflastersteine!) und Zebrastreifen am neuen Kreisverkehr Pfäfflekreuzung sind beantragt worden. Das Wohnungsangebot des Ostertagshofs sollte erweitert werden; hierzu bietet sich das von der Gemeinde erst kürzlich erworbene Grundstück "Koppenmühle" an. Für die Kleinkinderbetreuung und die Betreuung der Schulkinder ab Klasse 5 wurde ein Konzept gefordert. Auch an den Antrag vom 13.9.2008 zum Verkauf der Grundstücke auf dem Gelände des alter Bauhofs erinnerte Bolich in seiner Haushaltsrede. Die Rede von unserem Fraktionsvorsitzenden können Sie sich hier herunterladen (pdf, 76 kB).
Hinweis: Der Wortlaut aller Haushaltsreden wird im nächsten Mitteilungsblatt veröffentlicht.
Den Bericht der Lokalzeitung zu diesem Punkt finden Sie hier online (externer Link).
Nachdem die letzte Rede verlesen war, wurde der Punkt Verschiedenes aufgerufen. Dietmar Rothmund wollte von der Verwaltung wissen, ob sich an der verkehrsberuhigten Zone in der Kesslerstraße nach der Schließung des Pflegeheims etwas ändert. Dies ist aber nicht beabsichtigt.
Technik- und Umweltausschuss vom 27.01.2009
Von den behandelten vier Bauanträgen soll einer kurz erwähnt werden. Die Nutzungsänderung der Hausmeisterwohnung im Rettungszentrum wurde bei drei Enthaltungen genehmigt. Damit ist ein weiterer Schritt für die temporäre Einrichtung einer Tagesstätte für 0 bis 3jährige Kinder getan. Der erste Schritt erfolgte mit dem Beschluss des Verwaltungsausschusses vom 16.09.2008.
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